Rasun Anterselva - Bolzano
ZUM HOTEL
Campo Tures - Bolzano
ZUM HOTEL
Bellamonte - Trento
ZUM HOTEL
Torre a Mare - Bari
ZUM HOTEL
Marebbe - Bolzano
ZUM HOTEL
Logo Area Roma
Logo Italica
Icon Flag
Icon Contact
Kontakt
Icon Offers
Angebote
Icona Meteo
Wetter
17 September sky is clear 25.66 °C
18 September scattered clouds 25.2 °C
19 September heavy intensity rain 26.51 °C
Deu Ita Eng
Online Buchung
Check In
17-9-2019
Check Out
18-9-2019

Melden Sie sich an, um exklusive Angebote und unglaublich günstigen Preisen erhalten!

Facebook
News | Senza categoria @de | 18/9/2017
Was sich unter dem Boden Roms verbirgt

Was sich unter dem Boden Roms verbirgt

Rom ist eine Stadt, bei deren Pracht einem der Mund offenbleib. Mit geschlossenen Augen kann man beobachten, wie die Geschichte durch die Plätze und Gassen zieht. Nicht alle wissen allerdings, dass es ein Rom gibt, das sich unter dem Erdboden verbirgt.

Dabei handelt es sich um Orte, die sich vom Sonnenlicht verstecken, fernab vom Lärm der Straßen, weit entfernt vom hektischen Getrampel der Touristen. Diese Orte sind ein verborgener, wahrhaft künstlerischer Schatz, der unbedingt entdeckt und besucht werden sollte.

Wir haben für Sie ein paar interessante Orte zusammengestellt:

DOMUS AUREA

Domus_aurea_06

Die ehemalige Residenz Neros besteht aus einem sehr großen Komplex aus Weingärten, Wäldern, einem künstlichen See und immensen Schätzen. Als er starb versuchten seine Nachfolger alles, was an ihn erinnerte, auszulöschen, darunter auch den Palast selbst. Jeglicher Luxus wurde aus den Salons entfernt und sie wurden mit soviel Erde befüllt, bis sie darunter verschwanden. Als zusätzliche Bedeckung wurden die großen Thermen von Titus und Trajan darauf errichtet und im umliegenden Tal das Kolosseum gebaut.

Heute ist der Domus Aurea dank einer bedeutenden Restaurierungsarbeit teilweise wieder sichtbar. Er kann im Rahmen einer der geführten Touren, die samstags und sonntags mit einer beschränkten Teilnehmerzahl durchgeführt werden, besichtigt werden. Anmeldung erforderlich. (INFO www.coopculture.it)

DOMUS ROMANE IM PALAZZO VALENTINI

Der Palazzo Valentini, seit 1873 Sitz der Provinz Rom, wurde ab 1585 vom Kardinal Michele Bonelli, Neffe von Papst Pio V., erbaut. In der Aufeinanderfolge verschiedener Abschnitte der Geschichte war er der Wohnsitz von Adeligen und Kardinälen. Im Jahr 1827 erwarb der preußische Bankier und Konsul Vincenzo Valentini den Palast, errichtete dort seinen Wohnsitz und gab ihm seinen Namen.

Eine Sanierung des Bereichs unter dem Palast brachte einen versteckten Schatz von extremer geschichtlicher und künstlerischer Bedeutung zu Tage. Seit 2010 kann dieser archäologische Ausgrabungsort besichtigt werden. Anhand einer virtuellen Rekonstruktion haben Sie das Gefühl, die Momente des Alltagslebens der Epoche, auf die die Villa zurückgeht, zu durchleben. Dabei legen Sie einen Weg zurück, auf dem Sie entdecken, wie die Patrizierfamilien lebten.

(INFO www.palazzovalentini.it)

DIE KATAKOMBEN VON san CALLISTO

Die Katakomben von San Callisto sind der älteste und am besten erhaltene Friedhof der Via Appia. Zeitlich gehen Sie auf die Mitte des zweiten Jahrhunderts zurück und gelten als die größten und bedeutendsten Katakomben Roms. In diesen Katakomben fanden Märtyrer und Christen ihre ewige Heimat, darunter auch 16 Päpste. Zudem findet man hier auch echte Familiengräber, „Cubicoli“ (Grabkammern) genannt, die aufgrund der Schönheit der Fresken, mit denen sie verziert sind, ins Auge stechen. Die Fresken sind auf das dritte Jahrhundert datiert und in ihnen sind die Sakramente der Eucharistie und der Taufe dargestellt.

(INFO www.catacombe.roma.it)

MITHRÄUM VON SAN CLEMENTE

Mithreum_San_Clemente
Unterhalb der Basilika San Clemente, im Tal zwischen den Hügeln Celio und Esquilini, befinden sich verschiedene Fragmente, die auf das römische Zeitalter zurückgehen. Die am besten erhaltenen Fragmente stammen von zwei Gebäuden. Das erste besteht aus einem großen Haus mit mindestens zwei Stockwerken, das zwischen dem Ende des ersten und dem Anfang des zweiten Jahrhunderts nach Christus errichtet wurde. Später, zwischen dem Ende des zweiten und dem Beginn des dritten Jahrhunderts, wurde der Hauptbereich dieses Hauses zu einem Mithräum verwandelt. Das Mithräum war das Zentrum des Kultes und der Treffpunkt für Anhänger des Mithraskultes, einer alten hellenischen Religion.

An den Seiten des Saales wurden zwei Bänke aufgestellt, auf denen sich die Gläubigen setzen konnten. Ganz hinten in einer Nische befindet sich hingegen der Bereich des Kultes, denn dort ist Mithras abgebildet, wie er den Stier umbringt, und an den Seiten seine Fackelträger Cautes und Cautopates. Nach seiner Zeit als Kultort wurde der Bereich für andere Zwecke genutzt, beispielsweise als Lager. Später, etwa in der Mitte des dritten Jahrhunderts, wurde das erste Geschoss des Gebäudes abgerissen und durch eine neue Konstruktion ersetzt, Quellen zufolge gleichzusetzen mit dem Tutulus Clementis, dem Sitz der ersten christlichen Gemeinde der Region. Im Lauf des IV. Jahrhunderts wurde dieses Gebäude teilweise abgerissen, um die frühchristliche Kirche zu errichten, die unter der heutigen Kirche noch immer zu sehen ist. (INFO www.basilicasanclemente.com)

VILLA ADA: DER BUNKER DER SAVOYER

Wir nähern uns der Zeitgeschichte und berichten vom Bunker der Savoyer, ein Luftschutzbunker inmitten  der üppigen Vegetation des großen Parks bei der Villa Ada. Der Bunker kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Die Führungen finden samstags, sonntags und an einigen Feiertagen statt. Der Terminkalender wird von Zeit zu Zeit auf folgender Seite veröffentlicht:

www.bunkervillaada.it. 

BUNKER DER VILLA TORLONIA

Roma,_Villa_Torlonia_-_vecchie_scuderie_1

Die Villa Torlonia war zwischen 1929 und 1943 die Privatresidenz von Benito Mussolini und seiner Familie; die gepanzerte Bauweise des Bunkers wurde in einer Tiefe von sechs Metern und halb unter dem Platz vor dem Casino Nobile verborgen freigelegt.

Der Bunker, dessen Bau am Ende des Jahres 1942 begann, blieb unvollendet, denn bei der Amtsenthebung und Verhaftung von Mussolini (am 25. Juli 1943) waren die Feinarbeiten noch nicht abgeschlossen. Der Bunker und die Luftschutzräume können nur in Begleitung von Reiseführern, nach vorheriger Anmeldung sowie von maximal 15 Personen zugleich besichtigt werden. INFO: www.sotterraneidiroma.it